Die Energie des Aberglaubens

Kennt ihr das, wenn etwas so läuft, wie ihr es gerne hättet, und ihr bringt es in Verbindung mit etwas, das ihr zu dem Zeitpunkt getragen, getan, gesehen, gehört habt?

Wo man Dinge in einen kausalen Zusammenhang setzt, weil sie zeitgleich auftreten?

Wir belächeln das schnell bei Kindern oder Leuten, die aufgrund ihrer Weltsicht einen (aus unserer Sicht) eingeschränkten Blickwinkel haben… doch wie sehr gilt dies auch für uns und die Bereiche, in denen unser Blickwinkel Dinge nicht erfasst?

So wird schnell etwas zu einem „Wunder“, dessen kausale Wechselwirkung einfach nur außerhalb unseres Vorstellungsbereiches liegt.

Je mehr wir jedoch bereit sind, in die über den Horizont des uns Bekannten in (bis dahin) „un-vor-stell-bare“ Bereiche vorzudringen – und zwar nicht anhand von Hokuspokus und Gurus, sondern geleitet von unserem eigenen untrüglichen Wissen, umso mehr fallen Aberglauben und Wunder weg.

Klingt das wie ein Verlust?

Was wäre, wenn da der Spaß erst anfängt?

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